Rechtsreferendariat: Die Bundesländer im Vergleich

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Wohin soll der Weg führen? katzenkönig hat den Überblick.
Bayern, Bremen oder doch Berlin? Beim Jura-Referendariat hat man die Qual der Wahl. Doch zwischen den einzelnen Bundesländern gibt es eine Menge Unterschiede, zum Beispiel was Bezahlung, Wartezeit und Stationsaufteilung angeht. Welches Bundesland soll dein neuer Arbeitgeber werden?

Bei der Wahl des richtigen Standorts für’s Rechtsreferendariat spielen natürlich mehrere Faktoren eine Rolle. Zum Beispiel die Nähe zu Familie und Freunden oder die Entscheidung zwischen Groß- und Kleinstadt. Aber es gibt noch mehr zu beachten: Wie lange dauert es etwa, bis man einen Referendariatsplatz bekommt? Wie viele Referendar:innen werden eingestellt – und wie oft? In welchem Bundesland ist das Referendariat am besten vergütet und wie ist die Verteilung der Referendariatsstationen? katzenkönig gibt einen Überblick: Die wichtigsten Infos und alle Bundesländer im Vergleich.

 

Der Artikel befindet sich auf dem Stand 23.01.2024.

 

 

Rechtsreferendariat in Baden-Württemberg – Gute Quote beim 2. Examen

Zweimal im Jahr stellt das Land Baden-Württemberg Referendar:innen ein, nämlich im April und im Oktober. Wer sofort loslegen will hat Glück, laut Website des Justizministeriums gibt es in Baden-Württemberg keine Wartezeiten.

Wie auch im Saarland ist die Anwaltsstation in Baden-Württemberg geteilt. Das Land stellt jährlich etwa 770 Referendar:innen ein. Bei der Bezahlung liegt Baden-Württemberg mit 1.402 Euro im Mittelfeld eines Spektrums, das von 1.100 Euro bis 1.600 Euro reicht.

Statistisch gesehen hat man als Referendar:in in Baden-Württemberg auch ganz gute Chancen im 2. Examen. Die Durchfallquote liegt nämlich unter dem Bundesdurchschnitt. Ein Verbesserungsversuch kostet hier allerdings 650 Euro.

 

Rechtsreferendariat in Bayern – Spitzenreiter bei den Einstellungen

Wie gewohnt macht Bayern alles etwas anders. Für die jährlich etwa 1.500 Referendar:innen stehen am Ende des Vorbereitungsdienstes vier Zivilrechtsklausuren auf dem Plan. Außerdem beinhaltet eine Klausur des Examens auch das Steuerrecht. Mit insgesamt 9 Klausuren ist Bayern so der Spitzenreiter beim Assessorexamen.

Dafür werden die Referendar:innen in Bayern relativ gut bezahlt. Sie bekommen 1.502, 08 Euro. Außerdem sind Verbesserungsversuche beim 2. Examen hier kostenlos. Auch in Bayern gibt es derzeit keine Wartezeiten für einen Referendariatsplatz. Eingestellt wird zum 1. April und zum 1. Oktober.

 

Rechtsreferendariat in Berlin – Die längste Wartezeit

Obwohl Berlin viermal im Jahr – nämlich im Februar, Mai, August und November – neue Referendar:innen einstellt, gibt es hier Wartezeiten von derzeit über zwei Jahren. Die Länge der Wartezeit richtet sich nicht nur nach der Examensnote, sondern auch nach dem Ort, an dem man sein Examen gemacht hat. Die Wartezeit beträgt aktuell zwischen 12 und 23 Monaten. Absolvent:innen aus Berlin haben hier Glück. Beim Kampf um die jährlichen 600 Referendariatsplätze haben sie schon mal einen Fuß in der Tür.

Am Ende des Vorbereitungsdienstes wartet das 2. Staatsexamen, doch Berliner Referendar:innen erwartet mit nur sieben Klausuren eine eher kurze Prüfung. Dafür zählt in Berlin (und in Brandenburg) der Aktenvortrag bei der mündlichen Prüfung mit 16 Prozent der Gesamtnote mehr als in ansonsten jedem anderen Bundesland.

Noch ein Wort zur Vergütung: In Berlin bekommen Referendar:innen monatlich 1.537,52 Euro. Wer hier den Verbesserungsversuch wagt, muss dafür 600 Euro blechen.

 

Rechtsreferendariat in Brandenburg – Katzensprung zur Großstadt

160 Referendariatsplätze sind in Brandenburg zu vergeben – und die Wartezeit mit nur zwei bis sechs Monaten noch kurz. Wir wollen nicht behaupten, dass die vier Landgerichte in Brandenburg gerne von Referendar:innen frequentiert werden, denen die Wartezeit in Berlin zu lang geworden ist, aber die Nähe zur Hauptstadt ist für einige definitiv ein Plus bei der Wahl des richtigen Standorts für das Referendariat.

Die Brandenburger werden mit den Berliner Referendar:innen gemeinsam geprüft. Auch hier gibt es deshalb „nur“ sieben Klausuren im 2. Examen. Die Bezahlung ist auch fast die gleiche wie in der Hauptstadt: 1.532,36 Euro. Jedes der vier Gerichte in Brandenburg stellt zweimal jährlich ein, insgesamt sind die Einstellungen so über das ganze Jahr verteilt.

Bei der Aufteilung der Referendariatsstationen hält Brandenburg es klassisch. Vier Monate Zivilstation, gefolgt von je 3,5 Monaten Strafrecht und Verwaltung. Die Wahlstation von vier Monaten folgt auf neun Monate beim Anwalt oder bei der Anwältin.

Zweitversuche schlagen in Berlin und Brandenburg mit 600 Euro zu Buche.

 

Rechtsreferendariat in Bremen – Hier sind die Plätze rar

In Deutschlands kleinstem Bundesland werden zweimal im Jahr Referendariatsplätze vergeben – 50 an der Zahl. Wer hier sein Referendariat machen möchte, darf sich also auf kleine Gruppen bei den AGs einstellen. Allerdings kann es bei der Bewerbung zu Wartezeiten kommen. Die Einstellung erfolgt am 1. April und am 1. Oktober.

Die Stationsaufteilung ist in Bremen ähnlich wie in Brandenburg: Fünf Monate Zivilrecht, dann jeweils 3,5 Monate Strafrecht und Verwaltung. Auch die Anwalts- und Wahlstation sind in Bremen mit neun und drei Monaten ganz klassisch verteilt.

Das 2. Staatsexamen legen die Bremer Prüflinge gemeinsam mit denen aus Hamburg ab. Es erwarten sie vier Zivilrechtsklausuren und jeweils zwei im Strafrecht und Öffentlichen Recht. Statistisch gesehen fallen in Bremen jedoch überdurchschnittlich viele Prüflinge beim Examen durch. Mit 1.383,61 Euro liegt auch Bremen bei der Vergütung im soliden Mittelfeld.

 

Rechtsreferendariat in Hamburg – Schlusslicht bei der Vergütung

Die Referendar:innen in Hamburg haben in der Regel eines gemeinsam: Sie haben überdurchschnittlich gut beim 1. Staatsexamen abgeschnitten. Denn Hamburg vergibt seine circa 300 begehrten Referendariatsplätze alle zwei Monate zumeist nach Noten. Ende 2023 brauchte man etwa einen Durschnitt von 11,5 Punkten, um sofort eingestellt zu werden. Andere Kandidat:innen müssen stattdessen mit Wartezeiten von aktuell bis anderthalb Jahren rechnen. Die Rechnung geht hier: Besseres Examen, weniger Wartezeit.

Als einziges Bundesland können Referendar:innen in Hamburg zwei Wahlstationen à 3 Monaten absolvieren. Dafür verbringen sie jeweils nur 3 Monate in ihrer Zivil-, Straf- und Verwaltungsstation. Mit 1.243,07 Euro Vergütung, ist Hamburg allerdings das absolute Schlusslicht bei der Bezahlung. Ein Verbesserungsversuch wird in den Hansestädten Bremen und Hamburg übrigens teuer: 800 Euro, wenn man seine Note aufpolieren möchte.

 

Rechtsreferendariat in Hessen – Spitzenvergütungen in der Mitte Deutschlands

700 Referendar:innen verschlägt es jährlich in Deutschlands Mitte. Keine Wartezeiten und eine Spitzenvergütung von 1633-1682 Euro sprechen für Hessen als Referendariatsstandort. Die Verteilung der Stationen ist mit jeweils vier Monaten für öffentliches, Zivil- und Strafrecht solide. Zu einer Wartezeit gab das Bundeslang keine Auskunft.

Auch die Anzahl der Klausuren im 2. Staatsexamen liegt mit acht genau im Durchschnitt. Insgesamt zählt hier aber die mündliche Prüfung mit 40 Prozent vergleichsweise viel. Laut Statistik fahren die Hessener mit dieser Taktik ganz gut, denn die Durchfallqoute im 2. Examen liegt unter dem Bundesdurchschnitt. Jeden zweiten Monat kann man sich in Hessen als Referendar:in einstellen lassen.

 

Rechtsreferendariat in Mecklenburg-Vorpommern – Hier zählt der Aktenvortrag am wenigsten

Vier Gerichte hat das Land mit den vielen Seen zu bieten. Alle vier stellen zweimal im Jahr ein: Zum 1. Juni und zum 1. Dezember .Wartezeiten gibt es hier nicht.

Mit nur 5 Prozent zählt in Mecklenburg-Vorpommern der Aktenvortrag am wenigsten zur Gesamtnote des 2. Examens. Hier wird mehr Wert auf die acht Klausuren gelegt; vier im Zivilrecht und jeweils zwei im Strafrecht und Öffentlichen Recht.

Bei der Vergütung ist Mecklenburg-Vorpommern mit 1.345 bis 1552,50 Euro bei der Ableistung des Referendariats im Beamtenverhältnis auf Widerruf nicht schlecht aufgestellt. Wer hier einen Verbesserungsversuch wagen will, muss diesen inzwischen mit nur noch 450 Euro bezahlen. Bei der Stationsaufteilung richtet sich Mecklenburg-Vorpommern ganz nach der üblichen Aufteilung: Fünf Monate Zivilstation, dann drei Monate Verwaltungs- und 3 Monate Strafstation.

 

Rechtsreferendariat in Niedersachsen – Klausur im Wahlfach

Viermal im Jahr, nämlich im März, Juni, September und November, empfängt Niedersachsen neue Referendar:innen , gegebenenfalls nach einer kurzen Wartezeit. Bewerbungen für die 550 Referendariatsplätze sind mitunter nur online möglich. Die Vergütung liegt bei 1.319 Euro im Monat.

Hat A sich strafbar gemacht? Wer dieser Frage eher ungern nachgeht, ist hier richtig: Als einziges Bundesland lässt Niedersachsen nur eine Klausur im Strafrecht schreiben. Dafür kommt noch eine Klausur hinzu, die Referendar:innen in ihrem Wahlfach schreiben können. Sie verbringen vier Monate in ihrer Wahlstation. Dafür ist die Verwaltungsstation nicht wie üblich vier, sondern nur drei Monate lang. Ein Nachversuch schlägt mit 400 Euro zu Buche.

 

Rechtsreferendariat in Nordrhein-Westfalen – Stellt am häufigsten ein

In NRW wird monatlich eingestellt. Gemeinsam mit Bayern hat Nordrhein-Westfalen die meisten Referendariatsplätze zu vergeben, nämlich insgesamt 1.600 pro Jahr. Bayern liegt mit 1.500 nur knapp darunter. Trotzdem gibt es in NRW Wartezeiten, diese liegen bei derzeit etwa 5 Monaten. Die Einstellungen erfolgen hier allerdings nicht nach Noten, sondern ausschließlich nach Datum der Bewerbung beim jeweiligen Oberlandesgericht.

Mit 1.375 Euro liegt die Bezahlung in NRW im Mittelmaß, auch bei der Verteilung der Referendariatsstationen gibt es keine Überraschungen. Allerdings macht auch in Nordrhein-Westfalen die mündliche Prüfung im 2. Staatsexamen mit 40 Prozent einen relativ großen Anteil der Gesamtnote aus. Der Aktenvortrag zählt 10 Prozent. Ein Versuch der Notenverbesserung kostet teure 750 €.

 

Rechtsreferendariat in Saarland – Hier gibt es zwei Anwaltsstationen

Auch im Saarland ist die Anwaltsstation für die rund 70 Referendar:innen geteilt. Mit insgesamt zehn Monaten sind die angehenden Jurist:innen hier im Vergleich zu den anderen Bundesländern am längsten beim Anwalt oder bei der Anwältin. Sie bleiben dafür nur drei Monate in der Verwaltungsstation.

Auf einen Referendariatsplatz kann man hier bis zu sechs Monate warten, die aktuelle Wartezeit ist aber unbekannt. Zweimal pro Jahr wird eingestellt – im März und im September. Mit nur sieben Klausuren ist das 2. Staatsexamen weniger umfangreich als in anderen Bundesländern, und auch hier steht eine Klausur im Wahlfach auf dem Plan.

Nicht ganz überzeugend: Die Vergütung liegt mit 1.303,97 Euro eher am unteren Ende des Spektrums und die Durchfallquote beim 2. Examen im Saarland übersteigt den Bundesdurchschnitt. Ein Nachversuch kostet 400 Euro.

 

Rechtsreferendariat in Sachsen – Hier verdient man mit am Meisten

Mit 1.645,10 Euro führt Sachsen die Rangfolge bei der Vergütung mit Hessen und Thüringen. Zweimal im Jahr werden hier insgesamt 270 Referendar:innen eingestellt. Die Chancen stehen gut, dass es für die Kandidat:innen auch sofort losgeht – Wartezeiten gibt es derzeit nämlich nicht in Sachsen. Die Einstellung erfolgt im Mai und im November.

Bei der Stationsaufteilung und den Klausuren im 2. Staatsexamen hält sich Sachsen an altbewährtes: Die acht Klausuren – viermal Zivilrecht und je zwei Klausuren im Straf- und Öffentliches Recht – zählen genau zu zwei Dritteln in die Gesamtnote. Statistisch gesehen hat man hier ganz gute Chancen im Examen, die Durchfallquote ist jedenfalls unter Bundesdurchschnitt. Für einen Verbesserungsversuch bezahlen die Prüflinge hier 450 Euro.

 

Rechtsreferendariat in Sachsen-Anhalt – Nur zwei Zivilrechtsklausuren

Wer was von wem woraus will, ist dir ziemlich egal? Zivilrecht-Muffel haben in Sachsen-Anhalt Glück: Wie auch in Berlin gibt es im 2. Staatsexamen nur zwei Zivilrechtsklausuren. Dafür werden hier aber zwei Klausuren im jeweiligen Wahlfach des Prüflings geschrieben. Insgesamt kommt Sachsen-Anhalt auf 8 Klausuren, die 60 Prozent der Gesamtnote ausmachen.

70 Kandidat:innen können jährlich ohne Wartezeit ihr Referendariat in Sachsen-Anhalt absolvieren. Einstiegstermine gibt es im Frühjahr und im Herbst. Allerdings ist die Vergütung mit 1.361 Euro pro Monat eher im unteren Mittelfeld angesiedelt. Ein Verbesserungsversuch kostet hier 400 Euro.

Die Verteilung der Referendariatsstationen weicht in Sachsen-Anhalt leicht von der üblichen Verteilung ab. Zivil-, Strafrechts- und Verwaltungsstation sind hier mit jeweils vier Monaten gleich verteilt. Normalerweise ist die Zivilstation am längsten, gefolgt von der Verwaltungsstation. Strafrecht ist üblicherweise die kürzeste Station.

 

Rechtsreferendariat in Schleswig-Holstein – Station am Meer

Kurze Wartezeiten und eine moderate Bezahlung von 1.394 Euro sind eine Sache, auf jeden Fall spricht für ein Referendariat in Deutschlands Norden aber das Meer. Mit Gerichtsstandorten in Flensburg, Kiel, Itzehoe und Lübeck bekommt Schleswig-Holstein jedenfalls den Strand-Bonus. Ende 2020 garantierte ein Durchschnitt von 9,8 Punkten im 1. Examen die sofortige Einstellung. Die Gerichte stellen versetzt jeweils dreimal im Jahr ein, so dass sich die Einstellungen über das ganze Jahr verteilen. Die Vergütung wurde aber im Gegensatz zu der Praxis bei allen anderen Bundesländern seit 2021 nicht erhöht.

Genau wie in Bremen werden auch die 300 Referendar:innen aus Schleswig-Holstein gemeinsam mit den Hamburger Kandidat:innen im 2. Examen geprüft. Die acht Klausuren zählen 70 Prozent der Gesamtnote. Ein Verbesserungsversuch kostet hier allerding satte 800 Euro.

Die Zivilstation dauert in Schleswig-Holstein 4,5 Monate, was etwas kürzer ist, als normalerweise üblich. Dafür ist die Strafrechtsstation mit 3,5 Monaten ein wenig länger.

 

Rechtsreferendariat in Rheinland-Pfalz – Hier zählt die mündliche Prüfung weniger

In Rheinland-Pfalz kann mit dem Referendariat zweimal pro Jahr begonnen werden: Zum 2. Mai und zum 2. November. Eine Wartezeit gibt es derzeit nicht. Mit 270 Referendariatsplätzen ist Rheinland-Pfalz aber deutlich schmaler aufgestellt als sein nördlicher Nachbar Nordrhein-Westfalen.

Der Aktenvortrag im 2. Staatsexamen zählt hier nur 6 Prozent, der ganze mündliche Prüfungsteil macht einen Anteil von 30 Prozent der Gesamtnote aus. Dafür gibt es bei den einzelnen Stationen keine Überraschungen: Fünf Monate Zivilrecht, gefolg von vier Monaten Verwaltungsstation und 3 Monaten Strafrecht. Auch hier gibt es natürlich eine drei-monatige Wahlstation, aber keine Klausur im Wahlfach am Ende des Referendariats. In Rheinland-Pfalz verdient man als Referendar:in 1.404, 86. Ein Nachversuch gefällig? Dann bist du um einen halben Tausender leichter im Portemonnaie.

 

Rechtsreferendariat in Thüringen – Keine Wartezeit, Hohe Vergütung und günstiger Nachversuch

Thüringen hat zwar nur für 60 Referendar:innen jährlich Kapazitäten, gehört dafür aber zu den Ländern, wo es ohne Wartezeit direkt losgehen kann. Thüringen hat was für seine Referendar:innen getan. Nachdem die Thüringer mit einer Vergütung von 1300 Euro im im unteren Mittelfeld zu finden waren, hat sich richtig was getan. Mit 1.641,64 Euro ist die Bezahlung hier nun mit Hessen und Sachsen Bundespitze. Eingestellt wird im Mai und November.

Auch in Thüringen gibt es eine Examensklausur im Wahlfach, dafür musste eine Zivilrechtsklausur weichen. Insgesamt zählt der schriftliche Teil hier 65 Prozent der Gesamtnote. Der Aktenvortrag ist mit 7 Prozent dagegen weniger wichtig.

Die Stationsaufteilung ist in Thüringen klassisch: Vier Monate Zivilstation, gefolgt von drei Monaten Strafrecht und vier Monaten Verwaltung. Die Wahlstation von drei Monaten folgt auf neun Monate beim Anwalt oder bei der Anwältin.

Einen Nachversuch kann man auch nirgens günstiger als in Thüringen absolvieren. Hier wird man nur um 200 Euro zurückgesetzt.

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Denise Dahmen
Die Autorin war Volontärin in der Anwaltsblatt-Redaktion und Mitglied der Redaktion von katzenkönig, dem Magazin des DAV für Studierende und Referendare.
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