Poetry-Feuerwerk im DAV Jura-Slam Finale 2023

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Der DAV Jura-Slam ging auch 2023 wieder in eine neue Runde. Beim Finale in Berlin lieferten sich die 6 Finalist:innen einen packenden Wettkampf. Vom demonstrativ vorgetragenen Gangster- Rap bis hin zu lyrischen Klassikern wie Gedichten mit überraschender Pointe war auch in diesem Jahr wieder alles dabei.

Was habt ihr verpasst?

Aus 6 verschiedenen Städten kamen die Finalisten des Bundesfinales des DAV Jura-Slam am 30.11. in das SO36 in Berlin-Kreuzberg, um in einem epischen Kampf den oder die beste Slammer:in zu küren.

Die Slams von Elli, Sebastian und Eva

Gegen 20 Uhr legte die erste Kandidatin mit ihrer Performance los. Das war Elli aus Leipzig, die in ihrem Slam von Ziegen, Zuzahlungspflichten und Zulässigkeiten erzählte. Direkt danach slamte Sebastian los. Er präsentierte sein Thema, den Schriftsatz im Ordnungswidrigkeitenverfahren, gleich in mehreren literarischen Gattungen. Er erzählte, er reimte und rappte sich direkt in die Herzen der zahlreichen Zuschauer, die zur Veranstaltung erschienen waren. Sogar mit einer Schippe Jugendsprache sicherte sich der 39-Jährige Hamburger am Ende den zweiten Platz des Abends.
Einen hingegen eher klassischen Slam in Form eines Gedichtes präsentierte Eva aus Bielefeld. Sie reimte von den Anwälten Klein und Schlund, die in den Versen eine wirklich atemberaubende Showeinlage vor Gericht vollzogen.

Poetry vom Allerfeinsten

Nach einer kleinen Pause berichtete Finn aus Hannover aus dem Tagebuch eines Erstis. So las er dem Publikum über die Schwierigkeiten des Trennungs- und Abstraktionsprinzips in einer Beziehung zwischen zwei wilden Studierenden im ersten Semester vor und reimte anschließend noch einen Vers auf das Parkett. Der 22-jährige Vincent aus Köln führte das Publikum mit einem Gedicht durch die europarechtliche Klausur. Von der Vorbereitung über das Schreiben der Klausur bis hin zur Rückgabe.

 

Ein Stechen entscheidet das Finale

Gewonnen hat am Ende aber ein anderer: Leonard aus Freiburg sicherte sich die 1000 Euro Preisgeld. Seinen Gangsterrap zwischen EuGH und Bundesverfassungsgericht hatte er so perfektioniert und dabei hochjuristische Themen auf ein angenehmes Donnerstag-Abend-Niveau heruntergebracht, dass das Publikum seinen Slam in einem Stechen mit Sebastian mit dem längsten und größten Applaus zum Sieger kürte!

Es waren jedoch alle Slammer:innen gemeinsam, die dem Publikum ein wahres Feuerwerk an Sprüchen und Witzen um die Ohren hauten, sodass wir uns an dieser Stelle nochmal ausdrücklich bei allen Teilnehmer:innen bedanken möchten!

 

So wird es weitergehen!

Wir laden daher schon mal alle begeisterten Poetry-Slammer:innen und Zuschauer:innen zum DAV Jura-Slam 2024 ein. Lust auf Jura-Slam in Bewegtbild? Dann schaut euch doch auf Instagram unter @katzenkoenigmagazin die Aufzeichnung des Finales 2023 an. Weitere Impressionen findet ihr auch auf jura-slam.de.

Bis in 2024!

Fotos: Andreas Burkhardt

Schlagworte: Jura-SlamStudium

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Julius Zapfe
Der Autor studiert Jura in Potsdam und ist Mitglied der Studierendenredaktion beim katzenkönig.
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