Interviewserie Legal Tech: Hey Du, wir müssen reden!*

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Wie vernetzt sich die Legal Tech-Szene bei Konferenzen?
Und zwar über Legal Tech. Wir haben mit fünf jungen Mitgliedern der Legal Tech-Szene über ihren jeweiligen Hintergrund und Weg in der Branche sowie aktuelle Trends im Bereich Legal Tech gesprochen.

Wir haben gefragt:

  1. Welchen Bezug hast Du zu Legal Tech?
  2. Welcher Aspekt von Legal Tech interessiert Dich besonders?
  3. Wie hast Du den Austausch zwischen Juristen und Entwicklern empfunden?
  4. Wie hast Du vom Besuch einer Legal Tech-Konferenz profitiert?
  5. Wo siehst du Potenzial für den Einsatz von Legal Tech im anwaltlichen Berufsalltag?

Obwohl die Interview­partner nicht unterschied­licher sein konnten, waren sie sich in einem doch einig: "Der Besuch einer Legal Tech-Konferenz lohnt sich für jeden von uns."

 

Dr. Konstantin Bertram: Rechtsanwalt, Softwareentwickler und Co-Founder der Lawlift GmbH

„Eine der wichtigsten Heraus­for­de­rungen für die Legal-Tech-Branche ist die Aufklärung über die Möglich­keiten und Perspektiven, die der Einsatz von Legal-Tech-Lösungen Juristen bietet.“

 

1. Welchen Bezug hast Du zu Legal Tech?

Das klassische Anwalts­ge­schäft weist gewisse Schwächen auf. Es wächst zum Beispiel fast ausschließlich über zusätzliche Mitarbeiter. Hinzu kommt, dass Anwälte mitunter viel Zeit und Energie für die sich wieder­ho­lenden Teile ihrer Tätigkeit aufwenden müssen. Auch wird vorhandenes Know-How oft nicht so verwaltet, dass es jederzeit abgerufen und auch Kollegen und Mitarbeitern standar­disiert zur Verfügung gestellt werden kann. Technische Mittel können für diese und andere Probleme nachhaltige Lösungen schaffen. Das darin liegende Potential fasziniert mich sehr - sowohl als Anwalt als auch als Software­ent­wickler.

 

2. Welcher Aspekt von Legal Tech interessiert Dich besonders?

Wenn es um Legal Tech geht, muss man mindestens zwei Bereiche unterscheiden: Es gibt einerseits Angebote, die sich direkt an die Empfänger juristischer Leistungen richten, also zum Beispiel an Verbraucher, die rechtlichen Rat suchen. Und dann gibt es Angebote für Juristen. Mich interes­sieren in letzterem Bereich vor allem Werkzeuge und Systeme, die juristisches Arbeiten besser und schneller machen. In unserem Fall ist das mit LAWLIFT eine Software zum Erstellen und Nutzen von intelli­genten Dokument­vorlagen.

 

3. Wie hast Du den Austausch zwischen Juristen und Entwicklern empfunden?

Ich war von dem Austausch, den ich erlebt habe, sehr positiv überrascht. Natürlich wird zwischen Anwälten und Entwicklern oft eine „Sprach­barriere“ bleiben. Die kann aber mit Hilfe von Legal Engineers - also in der Regel Juristen mit ausgeprägtem technischem Verständnis - überwunden werden. Allerdings sollte das für die meisten Anwälte gar keine Rolle spielen, solange sie nicht etwa die Entwicklung eigener Software in Angriff nehmen.

 

4. Wie hast Du vom Besuch einer Legal Tech-Konferenz profitiert?

Als Entwickler und Anbieter von Legal-Tech-Software finde ich es großartig, dass es nun eine solche Konferenz in Deutschland gibt. Eine der wichtigsten Heraus­for­de­rungen für die Legal-Tech-Branche ist die Aufklärung über die Möglich­keiten und Perspektiven, die der Einsatz von Legal-Tech-Lösungen Juristen bietet. Die Konferenz leistet dazu einen entschei­denden Beitrag. Man kann den Organi­satoren dafür gar nicht genug Respekt zollen.

 

5. Wo siehst du Potenzial für den Einsatz von Legal Tech im anwaltlichen Berufsalltag?

Großes Potential sehe ich unter anderem in der technisch unterstützten Optimierung von Arbeits­ab­läufen und -ergebnissen. Vielleicht wird der Einsatz von Systemen, die beispielsweise das Erstellen rechtlicher Dokumente intelligent unterstützen, für Anwälte irgendwann so selbst­ver­ständlich sein, wie es heute die Nutzung des Telefons ist.

 

Ich gehe davon aus, dass der technische Fortschritt den Beruf des Anwalts grundlegend verändern wird, ohne den Anwalt jedoch überflüssig zu machen. Die anwaltliche Tätigkeit wird sich zunehmend auf die Bereiche konzen­trieren, in denen der Mensch dem Computer überlegen bleibt, und es werden neue Tätigkeits­felder für Anwälte entstehen.

 

Kathrin Schütze: Rechtsanwältin und Produktmanagerin der STP Informationstechnologie AG

„Am wichtigsten ist vielleicht die Chance im B/C-Bereich: Mehr Zugang zu Recht bieten. Hier verändert die Technologie die Welt zum Guten.“

 

1. Welchen Bezug hast Du zu Legal Tech?

Legal Tech ist mein Alltag. Ich mache Software für Kanzleien. Zuerst habe ich als Juristin die Aufgabe des Legal Engineers im Entwick­lungsteam übernommen. Als Business Analyst war ich für die Analyse und Konzeption zuständig. Jetzt bin ich Produkt­ma­nagerin. Ich sorge dafür, dass die Produkte sich weiter­ent­wickeln, beobachte und bewerte Legal Tech Trends.

 

2. Welcher Aspekt von Legal Tech interessiert Dich besonders?

Die möglichen Verände­rungen auf das Geschäfts­modell der Kanzleien, der Arbeits­abläufe und der Integration der Anwälte in Unterneh­mens­prozesse (Industrie 4.0).

Wichtiger ist vielleicht aber die Chance, im B/C-Bereich: Mehr „Zugang zu Recht“ bieten: Menschen, die entweder ein zu geringes Einkommen haben, wo die Infrastruktur fehlt oder die einfach nicht wissen, dass sie rechtliche Hilfe in Anspruch nehmen könnten. Hier verändert die Technologie die Welt zum Guten.

3. Wie hast Du den Austausch zwischen Juristen und Entwicklern empfunden?

Als spannend und hoch produktiv. Juristen und Entwickler sprechen schnell die gleiche Sprache, wenn sie es geschafft haben, sich auf das Experiment einzulassen.

4. Wie hast Du vom Besuch einer Legal Tech-Konferenz profitiert?

Interessante Kontakte und gute Impulse für unser Produkt.

5. Wo siehst du Potenzial für den Einsatz von Legal Tech im anwaltlichen Berufsalltag?

In vielen Bereichen des Alltags: Big Data für Unterneh­mens­führung und Akquise, AI für eDiscovery Unterstützung in Due Dilligence etc., Blockchain für die Vernetzung und Abbildung wichtiger nicht kommer­zieller Themen: Datenbank der Organspender weltweit, Testaments­re­gister, zentrale Urkunden etc.

 

 

Philipp von Bülow: Unternehmer, Co-Founder und CEO der Jurato Digital GmbH

„Ich sehe Legal Tech-Konferenzen als Branchentreff. Wir haben dort oft spannende Kontakte geknüpft, aus denen Koopera­tionen resultierten.“

 

1. Welchen Bezug hast Du zu Legal Tech?

Ich habe Jurato zusammen mit einem befreundeten Anwalt vor drei Jahren gegründet und fand/finde den Bereich deshalb so spannend, weil die Digita­li­sierung des Anwalts­marktes immer noch viele Möglich­keiten bietet.

2. Welcher Aspekt von Legal Tech interessiert Dich besonders?

Die Digita­li­sierung ist unser Steckenpferd bei Jurato. Prozesse zu verein­fachen und vor allem zu beschleunigen, sehe ich immer noch als Schritt 1 im Anwaltsmarkt.

 

3. Wie hast Du den Austausch zwischen Juristen und Entwicklern empfunden?

Der Austausch ist immer spannend, doch müssen beide Seiten auf einem gemeinsamen inhalt­lichen Level sein. Oft schätzen die Entwickler die Prozesse zu einfach ein, was dann wieder Zeit frisst, wenn man für Verständnis sorgen muss.

4. Wie hast Du vom Besuch einer Legal Tech-Konferenz profitiert?

Ich sehe solche Konferenzen immer als Branchentreff, keine Akquise­plattform. Wir haben dort oft spannende Kontakte geknüpft und Koopera­tionen resultierten daraus.

5. Wo siehst du Potenzial für den Einsatz von Legal Tech im anwaltlichen Berufsalltag?

Wir sehen dort mit Jurato natürlich große Chancen. Wichtig ist aber, dass der gesamte Prozess über die Plattform abgebildet wird, also von Akquise über Verarbei­tungen bis hin zu der Archivierung der Akte - also die komplette Chain. Eine reine Vermittlung halten wir nicht für zielführend.

 

 

Matthias Prinz: Rechtsanwalt und Wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU-Darmstadt

„Man muss nicht einmal mathematisch begabt sein, um ein einfaches Programm zu schreiben.“

 

1. Welchen Bezug hast Du zu Legal Tech?

Aktuell arbeite ich als wissen­schaft­licher Mitarbeiter an einem rechts­wis­sen­schaft­lichen Lehrstuhl an der TU-Darmstadt bei Prof. Dr. Marly und bin zudem Rechts­anwalt. Am Lehrstuhl befasse ich mich im Rahmen meiner Disser­tation auch mit Themen, die in den Bereich Legal Tech fallen. Diese Themen gehe ich auch technisch an. Beispielsweise arbeite ich an automa­tischen Zusammen­fas­sungen von Gerichts­ent­schei­dungen oder der Extraktion von Rechts­sätzen aus Urteilen.

Vor der juristischen Ausbildung habe ein Wirtschafts­in­for­ma­tik­studium abgeschlossen. Dadurch fällt es mir leichter, beim Program­mieren auch selbst „Hand anzulegen“ und Daten nach meinem Wunsch zu verarbeiten.

2. Welcher Aspekt von Legal Tech interessiert Dich besonders?

Legal Tech muss für mich konkret sein und einen unmittelbaren Nutzen stiften oder rechts­wis­sen­schaftliche Erkenntnisse ermöglichen. Es stellt sich immer die Frage: Does IT matter?

Derzeit interessiert mich, wie das Recht genutzt wird. Dies möchte ich empirisch untersuchen. Außerdem interessiert mich sehr, wie man rechtliches Wissen leichter zugänglich machen kann.

3. Wie hast Du den Austausch zwischen Juristen und Entwicklern empfunden?

Soweit ich als Jurist mit Entwickeln zusammen­arbeite habe ich meist schon eine sehr konkrete Vorstellung von dem, was in Software umgesetzt werden soll und was in etwa möglich ist. Hinsichtlich der konkreten Ausgestaltung lasse ich aber so weit wie möglich Freiräume. Am Ende werden steht gemeinsames Testen und gegebe­nenfalls noch Änderungen an.

Bespricht man Legal Tech Ideen mit anderen Juristen sind diese oft begeistert; manchmal ist dieses Thema aber vielleicht auch noch zu fern von deren eigenen Lebens­wirk­lichkeit. Ich habe aber den Eindruck, das Thema gewinnt stark an Fahrt. Kürzlich war ich beispielsweise auf einer Veranstaltung in Darmstadt, in der der verstärkte Einsatz von IT bei Richtern diskutiert wurde. Hier bestand bei Gesprächen mit Juristen reges Interesse an Themen wie künstliche Intelligenz und was damit derzeit möglich ist.

4. Wie hast Du vom Besuch einer Legal Tech-Konferenz profitiert?

Dieses Jahr war ich auf der Legal Tech Konferenz in Berlin. Die Dimension der Industria­li­sierung der Rechts­dienst­leis­tungs­branche durch Anbieter wie MyRight.de und deren zukünftigen Folgen für den Rechts­anwalt hatte ich noch nicht so stark im Bewusstsein. Außerdem konnte ich mit zahlreichen Personen sprechen und hatte den Eindruck, mit meiner eigenen Arbeit im Bereich Legal Tech langfristig gut aufgehoben zu sein.

5. Wo siehst du Potenzial für den Einsatz von Legal Tech im anwaltlichen Berufsalltag?

Ich denke es ist schwierig, schon im Studium einen Bezug zu Legal Technik zu finden. Denn die akademische Ausbildung von Juristen ignoriert viele Aspekt von Legal Tech - jedenfalls in der Breite - weitgehend.

Die letzten Jahre haben sich die verfügbaren Algorithmen in der Informatik sehr stark weiter­ent­wickelt. So gibt es erstaunlich große Fortschritte in den Bereichen Natural Language Processing (NLP) und maschi­nellem Lernen, einem Teilgebiet der künstlichen Intelligenz. Diese Fortschritte werden sich aus meiner Sicht auch Juristen zunutze machen.

Die Ausbildung ist aus meiner Sicht flexibel genug, um entspre­chende Schwer­punkt­be­reiche im Studium zu schaffen. Zuallererst denke ich, sollten grundlegende Program­mier­kenntnisse vermittelt werden. Man muss nicht einmal mathematisch begabt sein, um ein einfaches Programm zu schreiben. Außerdem sollte aufgezeigt werden, wo der Trend aus Praxissicht bei Legal Tech hingeht.

Aus akademischer Perspektive sollte die Ausbildung auch hinter­fragen, was Algorithmen im juristischen Alltag derzeit und zukünftig leisten können und was sich hinter Techno­logien wie Blockchains und Smart Contracts verbirgt.

 

 

Lili Birnbach: Trainee bei Berwin Leighton Paisner LLP

„Die juristische Zunft hat vor allem eine große Sorge: Sich selbst abzuschaffen, indem sie Digita­li­sierung und technischen Fortschritt zulässt.“

 

1. Welchen Bezug hast Du zu Legal Tech?

Ich verantworte juristisch den Bereich „Document Automation“ bei der interna­tionalen Wirtschafts­kanzlei Berwin Leighton Paisner (BLP) in Deutschland. Unter meiner Leitung entwickeln wir Vorlagen für Verträge und optimieren die Prozesse zur Erstellung von Vertrags­do­ku­menten. Ziel ist es, potentielle Fehler in der Bearbeitung zu eliminieren und dem Mandanten einen schnelleren - und damit kosten­güns­tigeren - Zugang zu ausgefeilten Verträgen zu geben.

 

2. Welcher Aspekt von Legal Tech interessiert Dich besonders?

„Legal Tech“ ist zunächst nur ein Schlagwort, das jeder mit unterschied­lichen Vorstel­lungen füllen kann. Es geht im Kern darum zu verstehen, welche Bereiche der juristischen Tätigkeit durch Maschinen und Programme ersetzt werden können. Wird es zum Beispiel einen Roboter-Richter geben, der Urteile bis zu einem bestimmten Streitwert entscheidet? Heraus­zu­finden, welche Bereiche - und das sollte man nie vergessen - im Interesse der Menschen durch Maschinen und Programme ersetzt oder zumindest ausgelagert werden können, ist das eigentlich Spannende. Gerade von der juristischen Warte in den technischen Bereich vorzudringen, ist die Heraus­for­derung.

Die juristische Zunft hat vor allem eine große Sorge: Sich selbst abzuschaffen, indem sie Digita­li­sierung und technischen Fortschritt zulässt. In Wahrheit ist diese Angst vor dem Robolawyer oder Subsum­ti­ons­au­tomaten jedoch nur teilweise begründet. Das semantische Ausdrucks­vermögen des Algorithmus einer Software kann niemals alle Konstel­la­tionen und Situationen erkennen und regeln. Deshalb wird man stets gute Juristen brauchen.

Die technischen Möglich­keiten und Innova­tionen, die der Legal Tech Trend mit sich bringt, können aber dazu dienen, repetitive Tätigkeiten des Beratungs­alltags zu automa­ti­sieren und Prozesse zu designen, um eine Konzen­tration auf die eigent­lichen Kernkom­pe­tenzen des anwalt­lichen Berufs zu ermöglichen. BLP hat beispielsweise zu Beginn des Jahres die Plattform „sharedo“ implementiert. Dieses Tool bietet erweiterte Fähigkeiten im Bereich Datenanalyse und künstlicher Intelligenz und wird nicht nur kontinu­ierliche Verbes­se­rungen in der Analyse von Daten und Workflows bieten, sondern auch wesentlich zur Prozess­op­ti­mierung beitragen. Spannend bleibt zu sehen, welche Visionen Zukunftsmusik bleiben und welche Legal-Tech-Werkzeuge sich spürbar in der Praxis auswirken.

 

3. Wie hast Du den Austausch zwischen Juristen und Entwicklern empfunden?

Die angebotenen Meetings nach den Vorträgen waren eine gute Möglichkeit, sich mit anderen interes­sierten Juristen und Entwicklern über Ideen und Projekte zu unterhalten und zu vernetzen. Hier prallen zwei Welten aufeinander, die sehr unterschiedlich scheinen, jedoch eigentlich viele Gemein­sam­keiten aufweisen: Logik, Struktur und Genauigkeit. Proble­matisch bei der Integration von Software in den Kanzlei­alltag ist aber, dass Juristen oft wenig oder keine Vorstellung haben, welche vielseitigen Möglich­keiten Legal Tech eigentlich bieten kann. Die Kommuni­kation zwischen Juristen und Entwicklern ist also unabdingbar für den Fortschritt und die Realisierung digitaler juristischer Qualitäts­produkte.

 

4. Wie hast Du vom Besuch einer Legal Tech-Konferenz profitiert?

Die Konferenz beleuchtete das Thema Legal Tech durch die ausgewählten Vorträge von vielen verschiedenen Seiten, sodass sich mir nochmal neue Blickwinkel eröffnet haben. Gerade Themen wie rechts­sichere Compliance durch Digita­li­sierung oder Vertrags­analyse im Rahmen einer Due Diligence lieferten guten Input für Kanzlei­vorgänge.

 

5. Welche Rolle wird Legal Tech zukünftig in Deinem Berufsalltag spielen?

Dass der technische Fortschritt sich nicht im Legal Tech Trend erschöpft, sondern unsere Rechts­ordnung generell perspek­tivisch auf die Probe stellt, sehen wir an den aktuell diskutierten Reform­pro­jekten um unser für die digitale Welt teilweise veraltetes Recht. Langfristig wird das Thema Legal Tech aus der Welt der juristischen Dienst­leistung nicht mehr wegzudenken sein. Die Anforde­rungen an Juristen und Kanzlei werden steigen und altbewährte Strukturen müssen infrage gestellt werden. Hierfür sind gerade solche Juristen wichtig, die sowohl die technische, als auch die rechtliche Seite verstehen und dadurch den Vorgang in seiner Komplexität verstehen und nachvoll­ziehen können. Die digitale Unterstützung der anwalt­lichen Beratungs­praxis bleibt so lange unbedenklich, wie der Anwalt den Überblick behält.

Ich freue mich, dass BLP das Potenzial von Legal Tech früh erkannt hat und mir die Möglichkeit gibt, in dieses Projekt zu investieren.

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